
Bella Körber, geb. Grünzeug
Buchhalterin, Hausfrau, geboren am 21.10.1895 in München, geschieden, deportiert am 04.04.1942 aus München nach Piaski, ermordet im Jahr 1942 in Piaski.
ElternHeinrich Grünzeug, Partiewarenhändler in München, Eva Grünzeug, geb. Klein
Geschwister
- Irma verheiratete Winter, geboren am 06.02.1897, in München# , gestorben am 16.12.1936 in Köln.
- Ernestine, geboren 26.10.1898 München, nach Piaski deportiert und ermordet
- Gisela Amelung, geboren 29.06.1900 München, lebte in "Mischehe" in Stuttgart, überlebte die Shoah
- Max, geboren 24.02.1903 München, emigrierte im Dezember 1939 nach Caracas, Venezuela; gestorben 02.08.1979 Coral Gables, Florida
- Albert, geboren 27.04.1904 München, emigrierte im Dezember 1939 nach Venezuela, gestorben Dezember 1986 in Miami Beach, Florida
- Heirat am 05.05.1920 in München mit Jakob Körber, Lehrer, Provisionsvertreter, geboren am 07.06.1892 in Ichenhausen, gestorben am 25.11.1941 in Kaunas.
Adressen in München
- Hans-Sachs-Straße 11 , bei den Eltern (seit 18.12.1915)
- Rumfordstraße 47 , bei der Mutter (seit 24.07.1940)
- Clemens-August-Straße 9
Bella Körber besuchte die Kaufmännische Fortbildungsschule in München. Sie war im Autobedarfsgroßhandel ihres Bruders Albert tätig. Sie war Zwangsarbeiterin in der Flachsröste Lohhof.
Ihr geschiedener Ehemann wurde mit seiner zweiten Ehefrau Hedwig nach Kaunas deportiert und ermordet.
Bella Körber lebte nach der Scheidung mit ihrer Schwester Ernestine im gemeinsamen Haushalt. Sie wurde am 04.04.1942 nach Piaski deportiert und ermordet.
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