Simon Schwarzhaupt
Kaufmann, Vertreter, geboren am 25.02.1867 in Regensburg, verheiratet, deportiert am 02.07.1942 aus München nach Theresienstadt, ermordet am 23.10.1942 in Theresienstadt (12. Cheshwan 5703).
ElternMax Schwarzhaupt, Hopfenhändler u. Brauereibesitzer in Regensburg, Marie Schwarzhaupt, geb. Sundheimer
Geschwister
- Anna Klauber, geboren 22.03.1866 Regensburg, emigrierte im Februar 1939 über Genf nach New York
- Klara Westheimer, geboren 22.03.1868 Regensburg, ermordet 14.07.1942 Theresienstadt
- Moritz, geboren 27.03.1869 Regensburg, nach Theresienstadt deportiert, ermordet in Treblinka
- Heirat am 16.06.1896 in Würzburg mit Marianne Schwarzhaupt, geb. Gotthold, geboren am 09.02.1874 in Goßmannsdorf, Kr. Ochsenfurt, gestorben am 06.05.1933 in München.
- Selma, geboren am 10.04.1898 in München
- Berta, geboren am 12.07.1901 in München
- Martha, geboren am 10.04.1907 in München
Adressen in München Zugezogen am 01.01.1897 von Offenburg
- St.-Pauls-Platz 10
- Hohenzollernstraße 118 (seit 01.01.1910) (bis 25.09.1933)
- Olgastraße 7 (seit 25.09.1933) (bis 16.02.1942)
- Knorrstraße 148 (seit 16.02.1942) (bis 02.07.1942)
Simon Schwarzhaupt betrieb zuletzt eine Tabakvertretung im Stadtbezirk München in der Olgastraße 7/II. Dieses Gewerbe wurde am 09.09.1938 abgemeldet.
Tochter Martha heiratete im Mai 1933 in München den Nichtjuden Fritz Amann, dank dieser Ehe überlebte sie die Shoah in München. Sie wanderte 1951 mit Ehemann und Tochter nach New York aus, starb hochbetagt am 01.01.2005 in Commack, New York.
Simon Schwarzhaupt (Transportnr. 599) kam am 03.07.1942 mit Transport II/12 nach Theresienstadt. Von den insgesamt 50 Personen dieser Deportation überlebte keine die Shoah. Er starb am 23.10.1942 im Ghetto.
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