Helene Kurz, geb. Strauss
Schauspielerin, Leichenfrau d. IKG (?), geboren am 07.03.1871 in Frankfurt am Main, geschieden, deportiert am 22.07.1942 aus München nach Theresienstadt, ermordet am 12.02.1944 in Theresienstadt (18. Shevat 5704).
ElternJakob Strauss, Kaufmann, Marianne Strauss, geb. Jungbluth
Ehepartner
- Kurz Georg; Vortragskünstler, geboren am 17.06.1877 in Hugsweier.
- Eduard, geboren am 21.04.1900 in München
- Georg, geboren am 06.07.1903 in München
- Emilie Helene, geboren am 12.05.1908 in München
Adressen in München
- Holzstraße 33 , Wittmann (seit 04.04.1925)
- Frauenstraße 42 , Stern (seit 01.09.1936)
- Frauenstraße 40 , Heuberger (seit 02.04.1937)
- Auenstraße 13 , Landmann (seit 01.12.1937)
- Buttermelcherstraße 15 , Haas (seit 01.02.1939)
- Reichenbachstraße 27 , bei Arndt (seit 15.11.1939)
- Äußere Maximilianstraße 8 , Stein (seit 14.03.1940)
- Hildegardstraße 1 , Fränkel (seit 11.09.1940)
- Herrnstraße 48 , Rothschild (seit 19.02.1942)
Helene Kurz hatte eine Töchterschule in Frankfurt am Main besucht.
Sie war seit 1923 geschieden von dem Vortragskünstler und Nichtjuden Georg Kurz (geboren 17.06.1877 Hugsweier). In einer Erhebung des Gewerbeamts von April 1938 heißt es: "Soll Leichenfrau bei der isr. Kultusgemeinde sein."
Helene Kurz (Deportationsnr. 890) kam am 23.07.1942 mit Transport II/18 nach Theresienstadt. Von den insgesamt 50 Personen dieser Deportation überlebten 14 die Shoah.
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