Rosa Vollmer, geb. Weil
geboren am 14.08.1875 in Pirmasens, Pfalz, verheiratet, deportiert am 03.07.1942 aus München nach Theresienstadt, ermordet am 30.09.1942 in Treblinka.
ElternSalomon Weil, Handelsmann, Jeanette Weil, geb. ?
Ehepartner
- Heirat am 09.11.1899 in Pirmasens mit Rudolf Vollmer, Viehhändler, geboren am 07.09.1871 in Hagenbach, Kr. Germersheim, Pfalz.
- Nelli, geboren am 25.09.1901 in Hagenbach
- Anna, geboren am 11.11.1903 in Hagenbach
- Hilda, geboren am 14.07.1910 in Hagenbach
- Ilse, geboren am 11.04.1914 in Hagenbach
- Karl, geboren am 18.08.1900 in Hagenbach
Adressen in München Zugezogen am 24.09.1921
- Hermann-Lingg-Straße 2 (seit 24.09.1921)
- Knorrstraße 148 (seit 10.12.1941)
Rosa Vollmer besuchte vier Jahre lang die Höhere Mädchenschule.
Mit ihrem Ehemann war sie Eigentümerin des Wohnhauses Hermann-Lingg-Straße 2.
Sie kam gemeinsam mit ihrem Ehemann am 04.07.1942 mit Transport II/13 (Transportnr. 613) nach Theresienstadt. Von den insgesamt 50 Personen dieses Transportes überlebten 7 die Shoah. Mit dem Ehemann wurde sie am 19.09.1942 mit Transport B0 von Theresienstadt in das Vernichtungslager Treblinka deportiert, alle 1979 Deportierte wurden ermordet.
Tochter Nelli wurde in Kaunas ermordet, Tochter Anna nach Piaski deportiert und Opfer der Shoah. Sohn Karl überlebte Theresienstadt, er starb am 02.02.1947 in München. Tochter Hilda war kleinwüchsig, sie starb am 12.05.1936 in München. Tochter Ilse Habermann gelang die Emigration nach New York, sie starb hochbetagt am 23.01.2010 in Leonia, New Jersey.
Gedenkinschrift Grab Karl Vollmer (gestorben 02.02.1947 in München): Neuer Israelitischer Friedhof, Sektion 15, Reihe 18, Platz 1 ("Zum Andenken an die Eltern - Rudolf u. Rosa Vollmer - gestorben in Theresienstadt).
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