Alfred Schloßstein
Kaufmann, musste später Zwangsarbeit leisten, geboren am 05.07.1880 in München, verheiratet, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislev 5702).
ElternJoseph Schloßstein, Kaufmann in München, Hannchen Schloßstein, geb. Birn
Geschwister
- Rosa Rosenfeld, geboren 22.03.1869 Nürnberg, ermordet 18.01.1943 Theresienstadt
- Emma Siegel, geboren 26.07.1870 Nürnberg, gestorben 18.05.1932 München
- Julie Horn, geboren 11.04.1875 München, nach Theresienstadt deportiert, ermordet Treblinka
- Hugo, geboren 16.11.1877 München, mit Nichtjüdin verheiratet, überlebte die Shoah in München
- Heirat am 04.04.1910 in München mit Lina (Karolina) Schloßstein, geb. Eppstein, geboren am 02.12.1884 in München, gestorben am 25.11.1941 in Kaunas/Kowno.
- Johanna, geboren am 29.08.1911 in München
Adressen in München
- Krumbacher Straße 6 (seit 10.11.1913) (bis 01.07.1940)
- Jakob-Klar-Straße 7 (seit 01.07.1940) (bis 17.07.1941)
- Luisenstraße 51 (seit 13.08.1941)
- Herzogstraße 65 (seit 03.09.1941) (bis 20.11.1941)
Alfred Schloßstein besuchte 5 Klassen der Volksschule und drei Jahre die Realschule. Anschließend ging er zwei Jahre lang auf die Fortbildungsschule.
Er war als kaufmännischer Angestellter der Likörfabrik Magister Meyer & Hirsch tätig.
Alfred Schloßstein wurde gemeinsam mit seiner Frau Frieda deportiert und ermordet.
Tochter Johanna emigrierte im Juni 1939 nach England, dort heiratete sie den Kaufmann Heinrich Weissmann (geboren 06.04.1903 Zürich, Schweiz) aus München.
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