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Geiershöfer
Kennkartendoppel 1938/39, © Stadtarchiv München

Dr. jur. Karl Joel Geiershöfer

Justizrat, Rechtsanwalt a. D., geboren am 20.07.1868 in Nürnberg, verheiratet, emigriert am 29.07.1939 nach Bad Mondorf, LU, deportiert am 28.06.1942 aus Fünfbrunnen / Cinqfontaines nach Theresienstadt, ermordet am 09.04.1943 in Theresienstadt.

Eltern

Jakob Geiershöfer, Holzhändler in Nürnberg, Minna Geiershöfer, geb. Rosenberg

Geschwister

  • Sigmund, Industrieller in Luxemburg, geboren 17.09.1869 Nürnberg, mit Karl und Ernst am 28.07.1942 aus dem Lager Cinq-Fontaines nach Theresienstadt deportiert, ermordet 15.05.1944 Auschwitz
  • Ernst, geboren 12.04.1871 Nürnberg, emigrierte nach Luxemburg, deportiert am 28.07. 1942 aus dem Lager Cinq-Fontaine nach Theresienstadt, ermordet
  • Hermann Armand, Industrieller in Luxemburg, geboren 11.05.1876 Nürnberg, sollte im Juli 1942 ebenfalls deportiert werden, war jedoch nicht transportfähig, gestorben 17.08.1942 Luxemburg

Ehepartner

  • Ella Geiershöfer, geb. Rose, geboren am 23.07.1875 in Unsleben, gestorben am 01.05.1940 in Luxemburg.

Adressen in München
Zugezogen am 24.03.1938 von Nürnberg

  • Tengstraße 31 (seit 30.03.1938)
  • Kunigundenstraße 29 , eigene Wohnung (seit 19.06.1938) (bis 29.07.1939)
Abgemeldet am 29.07.1939 nach Luxemburg

Weitere Informationen

Karl Geiershöfer studierte Jura und promovierte an der Universität Erlangen am 21.10.1893. In Nürnberg wurde er 1895 zur Anwaltschaft zugelassen. Er war unter dem Vorsitz von Friedländer Mitglied des Kostenausschusses des Deutschen Anwaltvereines. Langjährig im Vorstand des Nürnberger Anwaltvereines. 1918 zum Justizrat ernannt. Er lebte in Nürnberg am Spittlertorgraben 5.

Er emigrierte gemeinsam mit seiner Ehefrau von München aus nach Luxemburg. Sein Bruder Hermann (seit ca. 1910: Armand) lebte dort seit 1906 und betrieb in Grund (seit dem Tod seines Schwiegervaters Albert Reinhard in Teilhaberschaft mit seinem Bruder Sigmund), die von seinem Schwiegervater 1882 gegründete Handschuhfabrik. Auch Bruder Ernst lebte zu dem Zeitpunkt in Luxemburg. Karl Geierhöfers Ehefrau starb am 01.05.1940 an den Folgen eines Suizids. Die vier Brüder wurden im Lager Cinq Fontaines (Fünfkirchen) interniert.

Diss. jur. Erlangen, 1894: Das geltende deutsche Wucherrecht mit besonderer Berücksichtigung des Gesetzes vom 19. Juni 1893, veröffentlicht Nürnberg 1894. Die allgemeine Deutsche Wechselordnung nebst den mit dem Wechselverkehr zusammenhängenden Vorschriften, insbesondere dem Wechselstempelsteuergesetz und den Gesetzen über Kaufmännische Anweisungen: Mit erläuternden Anmerkungen und Präjudizien herausgegeben von Dr. Heinrich Brentano. In 13. verbesserter und stark bereicherter Auflage bearbeitet von Dr. jur. Karl Geiershöfer, Nürnberg 1895.

Sein Bruder Hermann Geiershöfer, dessen Schwiegermutter Lina Reinhard eine Schwester des Vaters von Anne Franks Vater Otto war, unterstützte die Familie Frank nach der Emigration nach Amsterdam finanziell.

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