Sitta Uffenheimer, geb. Kaufmann
Küchenhilfe, geboren am 23.07.1893 in Baiertal bei Heidelberg, verwitwet, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislev 5702).
ElternBenjamin Kaufmann, Handelsmann in Beiertal, Regina Kaufmann, geb. Kaufmann
Ehepartner
- Heirat am 02.09.1919 in Wiesloch mit Nathan Uffenheimer, Kaufmann, geboren am 21.03.1868 in Breisach, Baden, gestorben am 21.02.1931 in Breisach.
- Benno, geboren am 03.05.1920 in Breisach
- Martin, geboren am 18.06.1922 in Breisach
- Rosi, geboren am 11.02.1926 in Breisach
Adressen in München Zugezogen am 08.09.1939 von Breisach
- Hans-Sachs-Straße 18 , Löwenthal (seit 09.09.1939) (bis 15.09.1939)
- Zweigstraße 6 , Pinner (seit 15.09.1939) (bis 01.10.1939)
- Thierschstraße 7 (seit 01.10.1939) (bis 17.10.1939)
- Montgelasstraße 8 , Landauer (seit 17.10.1939) (bis 26.01.1940)
- Sckellstraße 8 , Stock (seit 26.01.1940) (bis 15.05.1940)
- Hermann-Schmid-Straße 5 (seit 15.05.1940) (bis 20.11.1941)
Sitta Uffenheimer bemühte sich im Winter 1939/40 vergeblich um Emigration nach Palästina. Zur Zeit ihres Zuzuges nach München befand sich Sohn Benno in England, Sohn Martin in Holland und die Tochter in der Schweiz. Sohn Martin gelang die Flucht aus dem Lager Westerbork, er sollte mit dem Transport am 02.02.1944 nach Bergen-Belsen deportiert werden. Er überlebte die Shoah durch die Hilfe des nichtjüdischen Ehepaares Christine und Julius Reutlinger, Mitglieder der Westerweel Groep. Später emigrierte er nach Argentinien.
Permalink für diesen Datenbankeintraghttps://gedenkbuch.muenchen.de/index.php?id=gedenkbuch_link&gid=342