Hans Ney
Schweissergeselle, geboren am 12.12.1913 in Halberstadt, ledig, deportiert am 04.04.1942 aus München nach Piaski, ermordet in Piaski.
ElternMax Ney, Kaufmann in Halberstadt, Elise Ney, geb. Gassenheimer, in Halle an der Saale
Adressen in München Zugezogen am 14.06.1939 von Berlin
- Hohenzollernstraße 4 (seit 14.06.1939)
- Hermann-Schmid-Straße 7 (seit 27.10.1940)
Hans Ney lebte bis 25.04.1938 bei seiner Mutter in Halle an der Saale, Maybachstraße 2. Tätig war er dort zuletzt als Kraftfahrer. In der Aktion "Arbeitsscheu Reich" wurde er am 25.04.1938 mit anderen Juden aus Halle in das KZ Buchenwald deportiert. Am 21.05.1938 wurde er aus dem Konzentrationslager entlassen. Nach der Entlassung lebte er einige Zeit in Berlin.
Hans Ney war als Schweissergeselle in der Jüdischen Anlernwerkstätte in der Reichenbachstraße 27 tätig.
Am 04.04.1942 wurde Hans Ney nach Piaski deportiert, wo er ermordet wurde.
Seine Mutter wurde von Leipzig, der Vater von Magdeburg nach Theresienstadt deportiert, beide wurden Opfer der Shoah.
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