Rosi Reich
Schülerin, geboren am 02.11.1925 in Zeitlofs, ledig, deportiert am 25.04.1942 aus Mellrichstadt nach Krasnystaw, ermordet in Izbica.
ElternAdolf Reich , Landwirt in Zeitlofs, Selma , geb. Goldbach
Geschwister
- Max, geboren am 23.08.1931, in Zeitlofs
Adressen in München Zugezogen am 30.05.1940 von Mellrichstadt
- Antonienstraße 7 (seit 30.05.1940)
- Klenzestraße 4 (seit 03.06.1941)
- Flachsröste Lohhof (seit 06.08.1941)
Bis Juli 1938 lebte Rosi Reich mit ihren Eltern und Bruder Max in Mellrichstadt im Haus Nr. 139 ½, heute Kapellengasse 3. Mitte Juli 1938 zog die Familie nach Mellrichstadt, zu diesem Zeitpunkt verliessen die jüdischen Familien Zeitlofs den Ort, infolge der andauernden Repressalien und da es ihnen unmöglich gemacht wurde, ihre Berufe noch auszuüben. Schon seit 1936 war den jüdischen Kindern des Ortes verboten, die dortige Schule zu besuchen, weswegen sie die Israelitische Volksschule in Brückenau besuchten.
Rosi Reich absolvierte eine Haushaltslehre im Antonienheim und war nach Abschluss im Altenheim der IKG in der Klenzestraße tätig. Ab August 1941 leistete sie in der Flachsröste Lohhof Zwangsarbeit.
Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt kehrte sie nach Mellrichstadt zurück. Am 24.04.1942 wurde die Familie in die Würzburger Sammelstelle Platz'scher Garten gebracht. Von dort wurde die Familie Reich am darauffolgenden Tag nach Krasnystaw deportiert.
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