Josef Großmeyer
Metzger und Viehhändler, geboren am 29.03.1874 in Nördlingen, verheiratet, emigriert am 16.10.1939 nach Amsterdam, NL, deportiert am 18.05.1943 aus Westerbork (Lager)21.05.1943 in Sobibor (16. Ijar 5703).
ElternMax Grossmeyer, Metzger, Viehhändler und Schochet in Georgensgmünd, zuletzt in Nürnberg, Rosa Grossmeyer, geb. Neumark
Geschwister
- Emanuel, geboren 08.01.1873 Nördlingen, gestorben 30.07.1931 Nürnberg
- Abraham, geboren 16.11.1877 Georgensgmünd, mit Nichtjüdin verheiratet, überlebte die Shoah, gestorben 17.04.1946 Würzburg
- Julius, geboren 12.08.1879 Georgensgmünd
- Rosa Pindrik, geboren 27.01.1883 Georgensgmünd, am 20.11.1941 von München nach Kaunas deportiert, ermordet 25.11.1941 Kaunas
- Emma Grossmeyer, geb. Wahle, geboren am 10.10.1876 in Uehlfeld, gestorben am 21.05.1943 in Sobibor.
- Herbert, geboren am 25.03.1907 in Georgensgmünd
- Paul, geboren am 11.06.1913 in Georgensgmünd
Adressen in München
- Georgenstraße 35 , Bodenheimer (seit 29.12.1938) (bis 16.10.1939)
Die Familie Grossmeyer lebte bis zur Vertreibung der Juden Ende Dezember 1938 in Georgensgmünd.
Josef Grossmeyer emigrierte gemeinsam mit der Ehefrau. Zuletzt lebte das Ehepaar Grossmeyer in der Fokke Simonszstraat 86/II in Amsterdam. Von 10. April 1943 bis zur Deportation am 18.05.1943 war das Ehepaar im Lager Westerbork interniert. Er wurde mit seiner Ehefrau deportiert und in Sobibor ermordet.
Beide Söhne emigrierten ebenfalls nach Amsterdam. Sohn Herbert, er lebte seit Februar 1938 mit seiner Frau Anna in den Niederlanden wurde am 15.01.1943 im KZ Mauthausen ermordet, der Sohn Paul befand sich ab Februar 1938 in "Schutzhaft" und wurde in das KZ Buchenwald überstellt. Offensichtlich hat er überlebt.
Die Namen von Josef, Emma und Herbert Grossmeyer sind auf dem im April 2000 erstellten Gedenkstein in Georgensgmünd vermerkt.
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