Charlotte Königsberger
Pianistin, geboren am 22.08.1880 in Krefeld, ledig, deportiert am 22.03.1942 aus Heil- und Pflegeanstalt Bendorf-Sayn nach Izbica, ermordet am 31.12.1942 in Izbica.
ElternLeo Königsberger , Kaufmann in München, Jenny Königsberger, geb. Wilmersdörffer
Geschwister
- Hertha Mirabeau, geboren 21.08.1878 München, 1935 nach Krefeld gezogen, am 25.07.1942 von dort nach Theresienstadt deportiert, ermordet in Auschwitz
- Louis Ludwig, geboren 12.10.1881 München, lebte seit 1905 in Mainz
Adressen in München
- Ohmstraße 3 (seit 12.09.1924)
- Ainmillerstraße 17 (seit 27.08.1927)
- Stievestraße 9 (seit 04.10.1927)
- Gedonstraße 10 (seit 29.03.1930)
- Fürstenrieder Straße155 (Kur- und Heilanstalt Neufriedenheim) (seit 08.01.1933)
Charlotte Königsberger meldete sich am 10.04.1930 in die Schweiz nach Lugano ab. Vom 12.09. bis zum 06.11.1932 war sie Patientin der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar auf. Am 08.01.1933 war sie wieder in München gemeldet. Die folgenden knapp zwei Jahre verbrachte sie in der Kuranstalt Neufriedenheim, Fürstenrieder Straße 155. Von dort wurde sie am 01.10.1934 wegen "Geisteskrankheit" in die Israelitische Heil- und Pflegeanstalt ( "Jacoby'sche Anstalt") in Bendorf-Sayn bei Koblenz verlegt. Sie wurde Opfer der Euthanasie.
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