Gertrud Samuel
Schneiderin, Kunstgewerblerin, geboren am 25.11.1885 in Teterow, Kr. Malchin, ledig, deportiert am 20.11.1941 aus München nach Kaunas, ermordet am 25.11.1941 in Kaunas (05. Kislev 5702).
ElternWilhelm Samuel, Rentner in Teterow, Martha Samuel, geb. Pincus in München
Adressen in München
- Jutastraße 10 , bei der Mutter (seit 21.06.1912)
- Olgastraße 3 , bei der Mutter (seit 06.09.1917) (bis 13.12.1934)
- Reichenbachstraße 27 , bei der Mutter (seit 13.12.1939)
Gertrud Samuel besuchte zehn Jahre die Höhere Schule,danach die Kunstgewerbeschule. Sie sprach Englisch, Französisch und Spanisch. Bis 1933 war sie Mitglied des Roten Kreuzes. Sie wurde 1938 bis zur Verordnung über die öffentliche Fürsorge der Juden v. 19.11.1938 vom Städt. Wohlfahrtsbezirksamt mit monatlich 25 Mark unterstützt.
Wurde gemeinsam mit ihrer Mutter deportiert und ermordet.
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